Verweildauer und Relevanz für den Erfolg von Nischenseiten

Veröffentlicht am 01.08.2016, Beitrag von

 

Verweildauer und Relevanz für den Erfolg von Nischenseiten

Um erfolgreich auf dem Markt zu sein, sollten sich Betreiber von Nischenseiten oder von Onlineshops immer stärker auf ihre Zielgruppen einstellen und so auf steigende Kundenanforderungen reagieren. Hierfür ist beispielsweise eine genaue Kenntnis der Einkaufsgewohnheiten und Anforderungen der eigenen Kunden notwendig. Nur diejenigen Unternehmen, die ihre Kunden genau kennen, können auch entsprechend reagieren und damit die steigenden Bedürfnisse befriedigen und letztendlich auch die Verweildauer und Relevanz erhöhen und damit ihre Kunden langfristig an sich binden.

Verweildauer - was ist das überhaupt?

Mit dem Begriff Verweildauer wird die Zeitspanne verstanden, die ein User auf der Webseite verbringt. Der Zeitraum beginnt mit dem Aufrufen der Webseite und endet mit dem Beenden der Seite. Um die Verweildauer messen zu können, gibt es spezielle Tools - unter anderem wird das kostenlose Google Analytics hierzu verwendet. Verantwortlich für eine hohe Verweildauer sind zum einen der Inhalt und die Qualität und zum anderen die Relevanz einer Webseite. Zum Thema Relevanz kommen wir später noch einmal. Mit einer entsprechenden Analyse kann der Betreiber einer Nischenseite seine Stärken und Schwächen aufspüren und diese optimieren. Die Verweildauer hat einen wesentlichen Einfluss auf das Ranking bei den Suchmaschinen.

Aus den zuvor geschilderten Gründen ist es für den Webseitenbetreiber wichtig, die durchschnittliche Verweildauer seiner Kunden auf der Webseite zu kennen. Steigt diese, dann ist dies ein Zeichen, dass der Internetauftritt qualitativ inhaltlich optimal gestaltet ist. Sinkt die Verweildauer allerdings, so ist dies ein Indiz dafür, dass sich der User auf der Seite nicht wohl fühlt und auch nicht das findet, was er sich bei seinem Klick erhofft hat. Nur eine Verweildauer von durchschnittlich über 40 Sekunden bringt dem Seitenbetreiber einen entsprechenden Mehrwert.

Durch Relevanz die Verweildauer erhöhen

Mit gutem und relevantem Content mit Mehrwert wird jede Webseite nach vorne gebracht. Das Maß aller Dinge ist eine höhere Traffic durch Relevanz. Von der Mehrheit der potenziellen Kunden wird Google als Suchmaschine genutzt. Daher ist es wichtig, sich an die Ranking-Kriterien von Google zu richten. Schließlich entscheidet der Google-eigene Suchalgorithmus auch anhand der Webseitenqualität über die Relevanz für etwaige Kunden. Zusätzlicher informativer Inhalt steigert die Chancen auf ein gutes Ranking.

Schließlich möchte jeder Kunde, bevor er eine Kaufentscheidung trifft, sich zunächst eingehend über das jeweilige Produkt auf einer Webseite informieren. Möglichst viele Fakten, Daten und Zahlen sowie eine gute Produktbeschreibung sind sinnvolle Mittel, um wertvollen Content zu schaffen. Werden sämtliche Fragen der Besucher beantwortet, so schafft dies Vertrauen zu der Nischenseite und gleichzeitig für Relevanz, was eine positive Kaufentscheidung fördert.

5 Tipps: So klappt es mit der höheren Relevanz

  1. Höhere Relevanz erreichen durch personalisierte Ansprache: je nach Zielgruppe und Branche macht es einen großen Unterschied, ob nur der Vorname, eine Kombination aus Vor- und Nachname oder nur der Nachname verwendet wird. Dasselbe gilt auch für die Begrüßungsformel, welche abhängig ist von der jeweiligen Unternehmenskultur. Solch eine Kleinigkeit kann Sympathien aufbauen.
  2. Feedback auf Kundeninteraktionen für höhere Relevanz nutzen: mithilfe von Affinitätsprofilen und Klickdaten werden personalisierte Empfehlungen ausgesprochen. Die sogenannten Recomendation-Engines zeigen Produkte an, wie beispielsweise „kürzlich angesehenen Artikel“ oder „andere Kunden kauften auch“.
  3. Nutzer-Input für bessere Relevanz nutzen: es gibt Unternehmen, die bitten ihre Nutzer aktiv darum, eigene Informationen bereitzustellen, um das Angebot und die Webseite entsprechend anzupassen.
  4. Gezielte Ansprache von Nutzertypen: bei der auf Typen basierende Personalisierung steht das Verhalten und nicht der Klick im Vordergrund. Bei der typenbasierten Personalisierung wird das Verhalten einzelner Kundentypen auf Basis einer Affinität zu bestimmten Modellserien, Marken oder Traffic-Quellen nachvollzogen. Dabei wird das jeweilige Verhalten des Nutzers interpretiert, umso einen Rückschluss auf den Kundentypen zu bilden.
  5. Negativ-Conversions für bessere Relevanz: die meisten SEO-Tools fokussieren sich auf eine Interaktion, die ein Seitenbesucher tätigt. Es haben allerdings auch nicht getätigte Interaktion eine hohe Aussagekraft. So ist zum Beispiel jeder Exit auf einer Landingpage ein Anzeichen dafür, dass die Relevanz fehlt. Wird dem Kunden bei erneutem Besuch eine andere Seite angeboten und nicht die gleiche Landingpage, so wird durch diese Veränderung die Entschlossenheit zum Kauf beeinflusst. Daher sollte nichtkonvertierten wiederholten Webseitenbesuchern eine neue Version der Seite angezeigt werden.

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