Ist Linkkauf für Nischenseiten 2017 noch zeitgemäß?

Veröffentlicht am 24.04.2017, Beitrag von
 

Wer sich mit SEO beschäftigt, dem wird bekannt sein, dass Linkkauf von Google abgestraft wird. Links für Nischenseiten werden oft über eine Agentur vertrieben, die mit verschiedenen Publishern (Linkverkäufer) zusammenarbeitet. Schon länger bestraft Google Linkkäufer und Linkverkäufer mit einer Pagerankreduzierung, Rankingpenalties und mit einer Deindexierung. Das bedeutet, dass Google Nischenseiten, bei denen ein Linkkauf oder Linkverkauf vermutet wird, mit einem Sichtbarkeitsverlust abstraft.

Da die Algorithmen von Google immer besser werden, wird es in Zukunft nicht leichter, sondern eher noch schwerer, Links natürlich im Content unterzubringen, ohne eine Abstrafung zu riskieren. Was sind die Dos und Don’ts beim Linkbuilding? Und worauf ist beim Linkkauf zu achten?

Die Dos beim Linkbuilding und Linkkauf

Guter Content und natürlicher Linkaufbau

Guter und einmaliger Content ist so wichtig wie noch nie zuvor. Denn verfügen die Inhalte über einem echten Mehrwert für die Leser, dann werden auch andere Nutzer überzeugt, auf diese Quelle zu verlinken. Für guten Content gibt es mittlerweile Textagenturen, wie zum Beispiel content.de oder textprovider.

Themenrelevanz ist wichtig

Google achtet darauf, dass die Links von themenrelevanten Webseiten stammen. Allerdings ist es auch so, dass Webseiten, die ausschließlich mit thematisch passenden Webseiten verlinkt sind, auch als unnatürlich eingestuft werden. Daher ist ein ausgewogenes Linkprofil mit qualitativ hochwertigen Links wichtig. Denn ein einziger qualitativ sehr hochwertiger Link auf eine gut rankende und seriöse Webseite bringt mehr, als etliche Verlinkungen auf minderwertige Domains. Denn im letztgenannten Fall kann es passieren, dass Google die Verlinkung als Spam einstuft. Daher sollte die Webseite näher unter die Lupe genommen werden: ist sie benutzerfreundlich und inhaltlich ansprechend und vor allem seriös?

Backlinks fortlaufend überprüfen

Eingehende Links von anderen Webseiten müssen genauso wie die Mitbewerber kontinuierlich analysiert werden. Hierfür gibt es einige sehr sinnvolle Werkzeuge, die die Arbeit größtenteils übernehmen. Denn nur so kann verhindert werden, dass eine Abstrafung durch Google erfolgt. In diesem Rahmen muss gehandelt werden, wenn schlechte Links aufgedeckt wurden. Zum Beispiel indem darum gebeten wird, den Link wieder zu löschen. Außerdem ist es möglich, über das Google Disavow Tool, für das Ranking schädliche Links ungültig zu erklären.

Die Don’ts beim Linkbuilding und Linkkauf

Vorsicht bei Google Verstößen

Linkkauf verstößt eigentlich gegen die Google Richtlinien und kann entsprechende Konsequenzen mit sich ziehen. Bislang wurden Strafen nur einmal verhängt und es ist unbekannt, was passiert, wenn eine Seite mehrfach negativ aufgefallen ist. Unter Umständen kann es dann passieren, dass der Webmaster aus den manuellen Maßnahmen nicht mehr herauskommt.

Damit steht fest: Linkkauf von speziellen Agenturen, wie clixeffekt.com oder linkhammer.de ist zwar sinnvoll, trotzdem müssen sich die Seitenbetreiber von Nischenseiten im Klaren sein, mit welchen Konsequenzen sie im schlimmsten Fall rechnen müssen.

Linkaufbau zu einseitig

Google bzw. der Suchalgorithmus von Google ist mittlerweile in der Lage, die Herkunft der Links zu sehen und auch diese zu bewerten. Daher fällt auch eine zu einseitige Linkstruktur negativ auf - immer dann, wenn viele Backlinks von derselben Domain oder aus demselben IT-Netzwerk stammen, erregt dies das Misstrauen bei Google.

Zu exzessiver Linktausch

Auch wer in größerem Umfang Linktausch betreibt, wird vermutlich Dank des so weit entwickelten Google Algorithmus entdeckt und über kurz oder lang mit einer Rankingsanktion bestraft werden. Besonders dann, wenn Links von Webseiten stammen, die thematisch nicht zu der eigenen Nischenseite passen.

Zu sehr auf Keywords optimieren

Der Ankertext der Links sollte möglichst kurz und prägnant den Inhalt der verlinkten Webseite zusammenfassen - dadurch ist es gut möglich, dass das Ranking für einen bestimmten Suchbegriff optimiert wird. Negativ ist es aber, wenn hierin zu viele Keywords enthalten sind. Denn dann stuft Google diese Webseite als unnatürlich und manipuliert ein. Eine Verlinkung muss immer natürlich wirken.


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