Die 3 häufigsten Anfängerfehler beim Erstellen von Nischenseiten

Veröffentlicht am 05.07.2016, Beitrag vom Nischen-Detektiv

 

Nischenseiten rücken immer mehr und mehr in den Fokus von Online-Marketern, die ganz am Anfang stehen und sich ein Business aufbauen wollen. Sie erfordern kein Vorwissen und sind vergleichsweise einfach aufzubauen. Vollkommen blind sollte man sich aber keinesfalls in das Projekt stürzen, vor der Praxis sind Theoriestunden in Form eines Videokurses zu empfehlen.

Außerdem gibt es mittlerweile unzählige und vor allem sehr informative Videos auf Youtube, die einem Anfänger viel Wissen übermitteln. Erfahrene Online-Marketer sprechen auch über ihre Fehler, die sie zu Beginn gemacht haben, um zukünftige Kollegen davor zu warnen und Zeit zu sparen. Manche davon reduzieren „nur“ die Verkäufe, andere hingegen können zu Abmahnungen führen. Drei dieser Anfängerfehler stelle ich Dir hier vor.

Impressum richtig integrieren

Jede Internetseite muss ein Impressum haben, es beinhaltet Informationen zum Betreiber und stellt mindestens eine Kontaktmöglichkeit zur Verfügung. Schreibt man dies einfach in die Website, dann kann es unter Umständen von der Konkurrenz gefunden werden.

Bei Nischenseiten ein heikles Thema, sodass schlaue Köpfe nach einer Lösung gesucht haben. Gefunden wurde es in Form eines Bildes, das heißt, das Impressum wird quasi abfotografiert und als Bilddatei auf die Seite geladen. Dadurch kann der Text nicht mehr gelesen und auch nicht mehr gefunden werden.

An sich eine geniale Idee, doch leider kann dieser Schritt zu einer Abmahnung führen. Die Informationen des Betreibers müssen nämlich für alle lesbar sein, blinde Menschen könnten mit dieser Bilddatei nichts anfangen. Nur geschriebene Texte können entsprechend umgewandelt werden. Als Anfänger ist es also noch wichtiger, dass das Impressum geschrieben wird, ansonsten könnte es durch eine Abmahnung sehr schnell zu einem finanziellen Fiasko kommen.

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Design an zweiter Stelle

Beim Aufbau einer Nischenseite kann man nie zu 100 Prozent abschätzen, ob die Seite funktionieren wird oder nicht. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Design in der ersten Zeit nur die zweite Geige spielt. Investiert man zu viel Zeit in die Optik und es klappt am Ende nicht, dann handelt es sich um verschwendete Stunden.

Wichtig: Das soll auf keinen Fall heißen, dass einfach irgendein Layout wie vor 10 Jahren „reingeschmissen“ werden darf, es würde abschrecken und das Gegenteil bewirken. Es muss eine Balance zwischen modern und simpel gefunden werden, nur so kann effizient gearbeitet werden. Das Aussehen einer Nischenseite spielt übrigens eine nicht zu unterschätzende Rolle, so hat zum Beispiel die Farbe der Buttons einen entscheidenden Einfluss auf einen erfolgreichen Abschluss.

Solche Experimente (auch Split-Testing genannt) sind aber erst später interessant, dadurch können die Verkäufe noch weiter gesteigert werden.
 

Leistungsreserven nach und nach verteilen

Eine erfolgreiche Nischenseite lebt von einer dauerhaften Betreuung, zwar nimmt diese mit der Zeit deutlich ab, doch ein Auge sollte man immer darauf haben.

Ein typischer Anfängerfehler ist, dass alle Reserven sofort zum Start abgerufen werden. Das bedeutet, dass alle Artikel direkt zum Start veröffentlicht und sofort mit dem Setzen von Backlinks begonnen wird. Dabei mag Google genau diese Vorgehensweise nicht, deutlich besser ist man mit einem Grundgerüst dran, das nach und nach aufgestockt wird. Es kommt also regelmäßig neuer Content dazu und Backlinks werden auf „natürliche Weise“ verteilt.

Diese Taktik liebt der Suchmaschinenkonzern, einfach alles „reinwerfen“ ist der falsche Weg. Es ist zwar auf den ersten Blick nicht so leicht umzusetzen, aber auf die Dauer fährt man mit dieser Schiene bedeutend besser und kann auch schneller auf einen Platz in den vorderen Rängen hoffen.


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