Öffentliche Projektierung Teil 3: Planen der Webseite und Content-Recherche

Veröffentlicht am 07.01.2013, Beitrag von

 

Nachdem ihr den Domainnamen, der hier öffentlich projektiert werden soll, ausgewählt habt, wurde meine Vorfreue von Tag zu Tag größer. Ich hätte mich Anfangs zwar für eine andere Domain entschieden, aber die Akustikgitarre.de gibt so viel her, das wird ein Spass ;)

 

Jetzt wo die Domain feststeht, habe ich mich direkt darum gekümmert, eine Platzhalterseite online zu stellen, zu sehen auf www.akustikgitarre.de. Schaut euch das Video unten auf der Seite an, der Typ ist der Wahnsinn!
Die Seite hat kaum einen Effekt, wird allerdings durch diesen soeben von hier gesetzten Backlink zumindest schon einmal geindexed. Mit meinem Serpz.de Tool beobachte ich bereits das Hauptkey. Mal schauen, ob sich da schon etwas tut.

Ausarbeiten der einzelnen Sparten

Jetzt, wo der Platzhalter online ist, geht es weiter. Normalerweise würde ich jetzt das Keywordtool oder SECockpit anschmeißen, um passende Keywords, Longtails usw. zu finden. Da ich mich allerdings mit Akustikgitarren und anderen Instrumenten sehr gut auskenne, habe ich es direkt gelassen und ein eigenes Brainstorming gemacht:

 

Was möchte ICH auf so einer Seite vorfinden?

SEO ist nicht mehr bloß zusammengewürfelter Content für Suchmaschinen. Man muss dafür sorgen, dass sich der Besucher auf der Seite wohl fühlt und idealerweise immer genau das findet, wonach er sucht.

 

Hat man also Ahnung vom Thema, so kann man zunächst einmal ein eigenes "Offline-Brainstorming" durchführen, und alle Punkte, die einem einfallen, auf ein Blatt Papier kritzeln:
brainstorming akusitkgitarre,de
Wie man sieht, schaut das alles schon recht geordnet aus (mit Ausnahme meiner leserlichen Schrift ;)) - das ist oftmals nicht der Fall. Manchmal ist alles wild durcheinander und erst später sieht man, welcher Punkt eigentlich wohin gehört.
Genau dies übertragt man dann am besten sauber in Excel. So hat man eine bessere Übersicht, kann hier und da noch Themen in andere Kategorien verschieben oder neues hinzufügen. Außerdem sollte man nun für viele Punkte schon die passenden Synonyme gleich dazu schreiben. Das macht es dem Texter später leichter, nichts zu vergessen. Wir möchten ja unter so vielen Keywords wie möglich ranken, also kann man Synonyme und verwandte Begriffe direkt mit einplanen.

Jetzt habe ich eigentlich schon genügend Content geplant, ohne überhaupt nachgesehen zu haben, ob Leute nach diesen Themen suchen. Aber ich bin ja mein bestes Beispiel - ich würde danach suchen und fände diese Dinge interessant. Von daher bin ich zufrieden mit meiner Herangehensweise und werde die Tools heute mal ausgeschaltet lassen. Später, wenn das Magazin, also der Blogteil, online ist, kann man sich immer noch einzelne passende Nischen aussuchen und darüber einen guten Text verfassen und somit Rankings und Traffic abgreifen.

WDF Watt?

Wer seinen Content noch weiter ausbauen möchte und ganz sicher kein einzelnes wichtiges Wort vergessen möchte, sollte sich mit WDF*P*IDF auseinandersetzen. Für diejenigen, die in ihrem Grundstudium keine höhere Mathematik genossen haben, sicherlich etwas verwirrend - aber das Einarbeiten ist wirklich lohnenswert. Mehr auf der Seite des SEO des Jahres ;)

Ich werde es mir auf Akustikgitarre.de sparen, da ich meine eigenen Texte "aus dem Bauch" heraus schreiben werde. WDF*IDF würde mich zuviel Zeit kosten, und die habe ich zur Zeit nicht.

 

Texten lassen oder selbst schreiben?

Jetzt habe ich diese umfangreiche Liste und mache mir Gedanken darüber, welche Texte ich am besten selbst schreibe und welche ich schreiben lasse. Wahrscheinlich entscheide ich mich dafür, die einzelnen Hersteller, die Arten sowie das Zubehör schreiben zu lassen. Die kreativeren Sachen werde ich wohl selbst schreiben.
Dazu überlege ich mir nächste Woche ein gutes Briefing, damit der auserwählte Texter weiß, was zu tun ist. Ich schwanke noch zwischen Textbroker und Machdudas. Letzteres ist ein recht guter Service, bei dem man immer mal wieder fähige Leute findet, sei es für Programmierarbeiten oder fürs Texten. Fakt ist, dass der Texter vom Fach sein muss. Fremde Seiten durchlesen und daraus etwas eigenes basteln, ist hierbei nicht mein Anspruch. Zum Glück kenne ich mich mit Gitarren aus, da werde ich schnell merken, was der Texter wirklich drauf hat.
Wer wie ich hier auf Nummer sicher gehen will, sollte eine Ausschreibung für einen Text machen. Ist der gut, so kann man das weitere Projekt dann zusammen angehen. Bei Textbroker wäre das dann zwar die Direct Order, die teurer ist, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Wenn die Texte in Auftrag gegeben wurden, ist dieser Punkt also abgeschlossen, und es kann mit dem nächsten Schritt weitergehen: Der Realisierung des Layouts / Designs. Außerdem sollte man sich im Zuge dessen bereits Gedanken über die Monetarisierung machen. Dazu in wenigen Tagen hoffentlich mehr.


 

Kommentare

 

  1. Michael

    7. Januar 2013 at 09:06

    Hallo Jens,

    schöner Artikel! Ich bin gespannt wie du weiter vorgehst. Bis jetzt würde ich das genauso machen wir du  Bin auch gespannt wie der Textbroker Text dann am Ende aussieht.

 

  1. tom

    7. Januar 2013 at 11:35

    jetzt bin ich schon wieder hier und kann von deinen artikel und erlaeuterungen gar nicht genug kriegen.
    das brainstormin find ich sehr interessant. leider kann ich bisher diese mindmaps nicht erstellen. ich blick es nicht.

    mich wuerde mal eine komplette ausschreibung fuer texte interessieren, da ich gerne mehr auslagern wuerde.

    freue mich schon auf den naechsten teil.

    machst du fuer jede miniseite eine eigene wp installation oder nimmst du multiblog ?
    wie haeltst du alle plugins up to date ?

 

    • Jens

      7. Januar 2013 at 11:43

      Hi,
      Die Ausschreibung, die ich bei Textbroker oder wo auch immer nutzen werde, werde ich dann bald hier veröffentlichen ?

      Ich nutze für jede Seite ein eigenes wordpress. War bisher zu faul, mir Alternativen anzusehen. Wird aber bald gemacht ?

 

    •  

 

  1. Constantine

    7. Januar 2013 at 13:49

    Wird das Thema Layout/Design auch mit der Struktur der Seite verknüpft, also für welche Themen entstehen Seiten/Kategorien?

 

    • Jens

      7. Januar 2013 at 14:09

      Ich werde wohl eine Kategorie „News“ und eine „Ratgeber“ anlegen. Der Rest wird statisch sein, also Seiten.

      Kann sich aber während des Erstellens noch ändern.

 

    •  

 

  1. Nico

    10. Januar 2013 at 18:12

    Ein sehr gut gewähltes Thema. Ich bin ebenfalls hobby Musiker und bräuchte dementsprechend auch keine große Recherche oder einen gekauften Content.
    Ich bin gespannt wie es nun weiter geht.

    Gruß

 

  1. Marcel

    17. Januar 2013 at 16:58

    Cooles Projekt!
    Bin schon gespannt wies weiter geht.
    Was ich etwas schade finde, ist dass Du in dem Beispiel das Keywordtool oder SECockpit überspringst. Für Layen wäre es evtl. interessant gewesen zu sehen, wie diese funktionieren.
    Gruss Marcel

 

    • Jens

      17. Januar 2013 at 17:32

      Hi.
      Da hast du recht. Ich werde bald noch ein Keyword Tools Tutorial veröffentlichen.


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