Quelltext HMTL

Vorsicht bei der Wahl des richtigen Editors

Wer seine Internetseite selbst programmiert, benötigt dazu in der Regel einen passenden Editor. Dabei kann es sich um einen reinen Texteditor handeln, aber auch um einen so genannten WYSIWYG-Editor. Dieser Buchstabensalat steht für „What you see is what you get“ - der Benutzer arbeitet hierbei also nicht mit reinen Textbefehlen, sondern gestaltet seine Internetseiten mittels einer grafischen Oberfläche.

Gundsätzlich sind solche Editoren eine gute Hilfe, um auch ohne profunde HTML-Kenntnisse ansprechende Webseiten gestalten zu können. Allerdings können sie auch Nachteile aufweisen. Viele solcher Editoren wandeln die Arbeit des Benutzers auf der grafischen Oberfläche nur äußerst fehlerhaft in einem entsprechenden Quelltext um. Das bedeutet: Der Quelltext wird unsauber, weist also überflüssige beziehungsweise fehlerhafte Elemente auf.

Falls Sie einen solchen Editor benutzen, kann es später für die Suchmaschine schwierig werden, den Inhalt des Quelltextes vollständig und richtig zu erfassen. Achten Sie also darauf, einen Editor zu benutzen, die ausschließlich sauberen und möglichst schlanken Quelltext produziert.

Machen Sie Ihre Quelltexte schlanker

Auch bei bereits bestehenden Internetseiten lohnt es sich mitunter, einmal einen Blick auf die dahinter stehenden Quelltexte zu werfen. Oftmals wimmelt es hier nur so von unvollständigen Befehlen und überflüssigen Elementen, die es dem Roboter der Suchmaschine deutlich schwerer machen, den Textinhalt schnell und richtig zu erfassen. Sie sollten sich daher möglichst ausführlich in das Thema HTML und/oder CSS einarbeiten, so dass Sie in der Lage sind, Ihre Quelltexte selbst zu bearbeiten. Anschließend können Sie mit einem Texteditor alle Elemente hinauswerfen, die falsch, unvollständig oder überflüssig sind.

Verwenden Sie standardisiertes HTML

HTML ist grundsätzlich eine sehr flexible Darstellungssprache für Webseiten. Bei vielen Elementen von Internetseiten haben Sie in HTML mehrere Möglichkeiten, diese darzustellen beziehungsweise zu verändern. Es gibt jedoch in der Regel immer nur eine Möglichkeit, wie Sie das entsprechende Element richtig - das heißt regelkonform - darstellen. So sollten Überschriften beispielsweise nicht durch eine übermäßig vergrößerte, normale Schriftart dargestellt werden, sondern nach Möglichkeit mittels der in HTML dafür vorgesehenen Befehle <h1>, <h2>, <h3> usw. Damit können Sie sichergehen, dass die Suchmaschine die Überschrift auch als solche erkennt und entsprechend höher bewertet.

Prüfen Sie die Validität Ihrer Webseiten

Manch einem Anfänger im Bereich HTML und CSS fällt es gar nicht so leicht auf den ersten Blick zu erkennen, ob sich Fehler im Quellcode der entsprechenden Webseite befinden. Erst nach einer gewissen Einarbeitungszeit ist man in der Regel dazu in der Lage, einem Quelltext direkt anzusehen, ob er Fehler enthält oder nicht. Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, um die Validität (= Fehlerfreiheit) einer Internetseite zu prüfen. Im Netz gibt es inzwischen unzählige Tools und Softwareprogramme, die Ihre Webseiten automatisch durchforsten und anschließend übersichtlich alle Fehler auflisten, welche sich im Quelltext befinden. Nutzen Sie solche Werkzeuge, um die Fehler Ihrer Seiten zu erkennen und anschließend beheben zu können.

Lagern Sie alle unnötigen Elemente aus dem Quelltext aus

Noch vor einigen Jahren wiesen viele, auf den ersten Blick relativ kleine Internetseiten teilweise ellenlange Quelltexte auf, da jedes einzelne Darstellungselement sowie die Navigation, der Textinhalt und vieles mehr in diesem Quelltext untergebracht werden mussten. Heute bestehen jedoch ganz andere Möglichkeiten, um einen Quelltext möglichst schlank zu halten. Nehmen wir beispielsweise das mächtige Instrument der „Cascading Style Sheets“ (CSS). Damit haben Sie die Möglichkeit, nahezu alle gestalterischen Elemente Ihrer Internetseite in eine externe Datei auszulagern.

So bleibt ein Quelltext übrig, der im Idealfall lediglich aus dem Textinhalt der Webseite sowie den Meta Tags besteht. Mit einem solchen, schlanken Quellcode verfügen Sie über die besten Voraussetzungen für ein gutes Suchmaschinenranking.

Achten Sie auf die Ladezeiten Ihrer Webseiten

Kaum etwas ist für den Besucher einer Internetseite ärgerlicher, als wenn er lange Zeit auf den Aufbau der Webseite in seinem Browser warten muss. Viele Besucher schließen in diesem Fall die Webseite sofort, bevor sie überhaupt etwas vom Inhalt angezeigt bekommen. Für den Webmaster wäre das sehr ärgerlich. Es ist also wichtig darauf zu achten, dass die Ladezeiten der Internetseite nicht zu lang ausfallen. Diese hängen allerdings von einer ganzen Reihe ausschlaggebender Faktoren ab. So spielt beispielsweise die Geschwindigkeit des Servers, auf dem die Internetseite abgelegt ist, eine wichtige Rolle. Daran können Sie als Webmaster in der Regel nichts ändern.

Es gibt jedoch auch einige Faktoren im Quelltext der Seite, die Ladezeiten verlängern und die Sie leicht ausmerzen können. Beispiel Leerzeichen: Viele Editoren für Webseiten setzen automatisch Leerzeichen im Quelltext, welche anschließend die Ladezeiten der Internetseite deutlich verlängern können. Entfernen Sie all diese Leerzeichen und Sie werden merken, dass die Seite um einiges schneller lädt.


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