Native Ads

Native Ads gibt es schon so lange, wie es Werbung gibt. Die Idee dahinter ist so einfach wie simpel: das Einbetten der Werbebotschaft in ein redaktionelles Umfeld. Eines der bekanntesten Beispiele ist sicherlich der Reifenhersteller Michelin, der für seine Kunden einen Reiseratgeber und Restaurantführer entwickelt hat - den Guide Michelin. Mit dem Internet haben Native Ads noch stärker an Bedeutung gewonnen. Native Advertising ist ein Content Marketing, welches den Anwender informiert, zum Beispiel mit Videos, Texten, Rubriken-Empfehlungen und Games. Einen hohen Stellenwert nimmt dabei die redaktionelle Kompetenz ein.

Native Advertising im Nischenbereich

Beim Native Advertising geht es um das Integrieren von Inhalten in Themenportalen, auf Nachrichtenseiten und im Blogs. Dieser Content, der sehr häufig Videos und Bilder enthält, wird auch Sponsored Post oder Advertorials genannt. Trotzdem gibt es einige grundsätzliche Unterschiede zum klassischen Content-Marketing: Üblicherweise treten beim Content Marketing die Kunden an eine Webseite heran und fragen an, ob sie Content ihrer Marke online stellen dürfen. Hierfür wird in der Regel ein fester Preis vereinbart. Das ist besonders für Kunden ohne entsprechende Beziehungen ein sehr aufwendiger Prozess. Denn der Content muss abgestimmt werden und auch das Einstellen in das CMS System des Publishers ist der Erfolg schwer skalierbar.

Inzwischen gibt es jedoch Unternehmen, die Advertorial-Pakete anbieten und mit vielen Webseiten aus unterschiedlichsten Bereichen zusammenarbeiten und bündeln. Damit können Marken eine gute Verbreitung erreichen. In der Regel geht es darum, einen Brand geschickt bei der passenden Zielgruppe in eine Geschichte einzubinden oder das Teilen eines Videos zu unterstützen. Somit definiert Native Ads Content - das geschriebene Wort mit Videos und Bildern im Text - als Werbemittel. Mit den neuen Technologien kann Content automatisch über einen Adserver ausgespielt werden, welcher sich an das jeweilige Format des Publishers anpasst (nativ) und mit klassischen Display Werbemitteln ist es nun auch möglich, die Performance zu messen.


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