Hosting

Der richtige Hostinganbieter

Die Wahl des richtigen Anbieters für das Hosting Ihrer Internetseite(n) ist gar nicht so leicht. Wer sich nicht selbst die Mühe machen möchte, zuhause einen eigenen Server aufzustellen und zu betreiben, muss sich für einen Hosting-Dienstleister entscheiden. Davon gibt es mittlerweile mehrere Tausend verschiedene, die sich in Preis und gebotener Leistung mitunter eklatant voneinander unterscheiden.

Wichtig ist zunächst, dass Sie einen zuverlässigen Hoster wählen. Es nützt Ihnen nichts, auf das billigste Angebot zu setzen, wenn anschließend die Webseite immer wieder für mehrere Tage oder gar Wochen nicht im Netz verfügbar ist. Zudem müssen Sie bei kleinen und besonders billigen Webhostern immer damit rechnen, dass diese irgendwann ihren Dienst einstellen und Sie damit mit Ihrer Webseite quasi auf der Straße stehen. Außerdem gibt es bei diesen Anbietern oft noch Streitigkeiten über die Herausgabe von Domains, gesicherten Daten etc.

Geben Sie daher lieber ein paar Euro mehr aus und wählen Sie einen bekannten und seriösen Webhoster. Welche dies sind, darüber können Sie sich ausführlich unter www.webhostlist.de informieren. Hier gibt es auch ein bekanntes Forum, in dem sich Webmaster über die Leistungen und Qualität ihrer Hoster austauschen können.

Das richtige Webhosting-Paket

Sobald Sie einen passenden Webhoster gefunden haben, stellt sich sehr wahrscheinlich die Frage nach dem richtigen Paket für Ihre Anforderungen und Bedürfnisse. Wenn Sie Einsteiger sind und zunächst nur eine einzige Webseite betreiben möchten, sollten Sie ein relativ kleines Paket wählen, welches eine Domain und den dazugehörigen Webspace enthält. Später können Sie immer noch auf ein größeres Paket upgraden.

Solche einfachen Webspace-Pakete mit dazugehöriger Domain bekommen Sie heute schon für wenige Euro im Monat.

Auf jeden Fall sollte das gewählte Hosting-Paket eine eigene .de-Domain beinhalten. Es ist immer recht kompliziert, wenn Sie die Domain bei einem anderen Anbieter beantragen und anschließend auf Ihren Webspace aufschalten müssen. Hierbei kann es durchaus Probleme geben, die Sie im Vorhinein vermeiden, wenn Sie ein Paket aus Webspace und Domain bestellen.

Welche grundsätzlichen Leistungen sollten geboten werden?

Wie bereits angesprochen, sollte zumindest eine .de-Domain im Paket enthalten sein, außerdem muss genügend Webspace bereitstehen, damit Sie Ihr Projekt speichern und später eventuell auch einmal erweitern können. Wenn Ihnen in einem Webspace-Paket lediglich 50 MB Speicherplatz angeboten werden und Sie keine reine Textwebseite betreiben, könnte es durchaus schon mit ein paar Unterseiten schwierig werden, dies alles auf dem vorhandenen Platz unterzubringen.

Wichtig wäre außerdem, dass Sie eigenständig Subdomains einrichten können. Diese sind durchaus wichtig, wenn Sie später einzelne Bereiche Ihrer Webseite ausgliedern möchten. Sie können damit praktisch die vorhandene Domain in mehrere Teile splitten und so mehr aus der Webseite machen.

Zur Analyse Ihrer Besucher sollten Sie außerdem Zugriff auf die so genannten Logfiles des jeweiligen Servers haben. Hierin wird ganz genau dokumentiert, wie viele Besucher die Webseite besucht haben, woher diese kommen usw.

Zum Einrichten einer bereits beschriebenen htaccess-Weiterleitung für den Domainnamen ist es außerdem wichtig, dass Sie diese Datei selbstständig ändern bzw. auf den Webspace hochladen können. Bei einigen Webhostern funktioniert das immer noch nicht.

Webhosting für Spezialfälle

Einige Internetprojekte erfordern besondere Eigenschaften von dem zur Verfügung stehenden Webspace. Wenn Sie zu Beispiel keine statische Webseite betreiben, sondern eine auf PHP basierende, dynamische Internetpräsenz, sollte auf Ihrem Webspace das „mod_rewrite“ Modul aktivierbar sein. Dieses sorgt dafür, dass Sie die auf PHP basierenden, teils sehr kryptisch anmutenden URL´s der Internetseite auf eine suchmaschinenfreundlichere Version umstellen können.

Wenn Sie beispielsweise einen Internetshop betreiben wollen, so wird dieser meist eine MySQL-Datenbank als Grundlage benötigen. Auch diese sollte selbstverständlich in Ihrem Webhosting-Paket enthalten sein.

Achten Sie weiterhin darauf, dass Ihnen der Webhoster möglichst unbegrenzten Traffic gewährt. Einige Dienstleister sind dazu übergegangen, Grenzwerte für den Traffic zu setzen, da dieser Kosten für den Webhoster verursacht. So sind beispielsweise nur einige Megabyte an Traffic pro Monat im Paketpreis enthalten, jedes zusätzliche Megabyte muss dann extra bezahlt werden. Das Problem ist, dass Sie kaum im Voraus kalkulieren können, wie viele Besucher Ihre Internetseite verzeichnet. Gehen die Besucherzahlen schnell nach oben, können die gesetzten Grenzwerte des Webhosters um ein Vielfaches überschritten werden und Sie müssen teils deftige Summe nachzahlen. Sie sollten daher darauf achten einen Hoster zu wählen, der Ihnen unbegrenzten Traffic gewährleistet.

Die Vertragsbedingungen

Da sich unter den Tausenden verschiedener Webhoster heute auch einige schwarze Schafe tummeln, sollten Sie ganz genau darauf achten, welche Bedingungen in den Vertrag für das Webhosting aufgenommen werden. Schließlich akzeptieren Sie mit Ihrer Unterschrift genau diese Bedingungen.

Einige Hoster verlangen, dass Sie die Kosten für die Domain und den Webspace für ein Jahr oder noch länger im Voraus bezahlen. Solche Anbieter sollten Sie nach Möglichkeit meiden, da bei einer Insolvenz nicht sicher ist, ob Sie dieses Geld jemals wiedersehen. Und wenn doch, so ist dazu in der Regel ein längerer Kampf notwendig.

Weiterhin sollten Sie sicherstellen, dass Sie als Eigentümer Ihrer registrierten Domains eingetragen werden. Einige Webhoster tun dies nicht und tragen sich selbst als Inhaber der Domains ein. In diesen Fällen haben Sie kaum eine Chance, im Rahmen von rechtlichen Streitigkeiten die Herausgabe dieser Domains zu verlangen. Achten Sie also darauf, dass Sie als Owner der betreffenden Domains eingetragen werden.

Wann lohnt sich ein eigener Server?

Die Vorstellung ist sicher reizvoll. Sie betreiben Ihren eigenen Server zu Hause und hosten darauf Ihre persönlichen Webseiten. Sie erreichen so eine maximale Prozessorleistung und bekommen Ihre eigene IP Adresse. Sie können alles selbst konfigurieren und die benötigten Module und Softwareprogramme selbstständig auf Ihren Server aufspielen.

Allerdings gibt es auch deutliche Nachteile beim Betrieb eines eigenen Servers zu Hause. Sie müssen sich beispielsweise stets selbst darum kümmern, die Sicherheit des Servers auf dem neuesten Stand zu halten. Einige Webmaster haben dies in der Vergangenheit nicht getan und wunderten sich anschließend, warum ihr Server gehackt wurde. Sollte der Server einmal ausfallen, müssen Sie sich um alles selbst kümmern und können nicht darauf hoffen, dass ein Techniker des Webhosters den Fehler schnell behebt. Dies kostet Zeit, Geld und mitunter auch Nerven. Zudem ist ein eigener Webserver wesentlich teurer zu betreiben, als wenn Sie auf ein Hosting-Paket eines Dienstleisters setzen.

Aufgrund dieser Tatsachen kann ein eigener Server nur für sehr umfangreiche Internetprojekte empfohlen werden. Es gibt zwar heute auch einige Zwischenlösungen, wie beispielsweise die Shared oder Dedicated Server, jedoch eignen sich auch diese nur für relativ umfangreiche Internetprojekte. Alles andere wäre vergeudetes Geld. Sie sollten außerdem die notwendigen Kenntnisse mitbringen, um den Server zu warten und die entsprechenden Module und Softwareprogramme aufzuspielen.

 

Egal ob eigener Server oder Webhosting-Paket, wir können diesen zuverlässigen Hoster enpfehlen:

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider


Kommentar abgeben
Nach oben