Content

Content bedeutet nichts anderes als "Inhalt". Schreibe ich einen Artikel für meinen Blog, dann ist der Text, den ich schreibe, der Content.

Guter Content hat heutzutage maßgeblichen Anteil am Erfolg in der Suchmaschinenoptimierung. Content muss gut zu verstehen sein, soll den User auf der Seite "fesseln" und Google muss natürlich erkennen, welche Suchbegriffe sie diesem Content zuordnen soll.

 

Je mehr, desto besser!

Den Inhalt einer Webseite erachten viele Webmaster und Suchmaschinenoptimierer als das wichtigste Element für ein gutes Suchmaschinenranking. Im Umkehrschluss bedeutet das: Je mehr Textinhalt auf Ihrer Webseite vorhanden ist, desto besser sind die Chancen auf Top-Plätze in den Suchergebnissen.

Wir sprechen hier allerdings ausschließlich von sinnvollen, nützlichen und informativen Inhalten. Die Texte auf Ihren Internetseiten sollten also keine sinnlose Ansammlung von Keywords sein, die ausschließlich den Zweck haben, die Seite in den Suchergebnissen nach oben zu bringen.

Vielmehr sollten Sie Ihre Texte ausschließlich für den Leser schreiben, das heißt, diesem so viele nützliche und leicht konsumierbare Informationen wie möglich geben.

Strukturieren Sie Ihre Texte

Kaum etwas ist für den Besucher einer Internetseite so beschwerlich als Texte zu lesen, die nicht sinnvoll strukturiert sind. Damit sind vor allem Absätze zwischen den einzelnen Textteilen gemeint, die idealerweise auch noch mit informativen Zwischenüberschriften voneinander abgegrenzt werden sollten.

Achten Sie auf einen guten Schreibstil und perfekte Rechtschreibung

Die Textinhalte Ihrer Webseiten sollten den Besucher nicht langweilen. Vielmehr sollten alle Informationen spannend verpackt und in einem guten, sachlichen Stil geschrieben werden. Nur so gelingt es Ihnen, Ihre Besucher für die Webseite zu begeistern und diese möglichst lange auf der Seite zu halten.

Gleiches gilt übrigens für die Rechtschreibung. Kaum etwas anderes wirkt so unprofessionell wie Texte, in denen es vor Rechtschreibfehlern nur so wimmelt. Sicherlich, nicht jeder ist ein Meister der deutschen Rechtschreibung. Wenn es Ihnen genauso geht, sollten Sie im Zweifel die Texte vor der Veröffentlichung zunächst einem Experten zur Kontrolle vorlegen.

Bringen Sie Ihre Keywords sinnvoll im Textinhalt unter

Denken Sie immer daran: Sie schreiben nicht für eine Suchmaschine, sondern für den Besucher der Webseite beziehungsweise für Ihre Leser. Dieser Maxime sollten Sie alles andere unterordnen - auch die wichtigsten Keywords. Achten Sie darauf, diese möglichst sinnvoll im Textinhalt unterzubringen, ohne dass dadurch die Lesbarkeit des Textes leidet. Verwenden Sie jedes Keyword in einer angemessenen Menge, auf keinen Fall zu oft.

Überschriften sind besonders wichtig!

Die Überschriften und Zwischenüberschriften auf jeder Unterseite Ihrer Internetpräsenz übernehmen besonders wichtige Funktionen. Sie sollen zum einem dem Leser auf den ersten Blick zeigen, worum es auf der betreffenden Seite geht, andererseits werden sie von den Suchmaschinen als besonders wichtig erachtet.

Verwenden Sie daher besonders viel Zeit, um möglichst optimale Überschriften zu erarbeiten. Gliedern Sie die Überschriften in verschiedene Größen, dazu verwendet man in der Regel die <h1> bis <h7> Befehle in der Webseitensprache HTML. In der größten Überschrift sollten Sie dabei das wichtigste Keyword zur Seite unterbringen, in der zweitgrößten das zweitwichtigste und so weiter.

Verwenden Sie ausschließlich einzigartige Textinhalte

Um eine Internetseite schneller fertig stellen zu können, reizt es viele Webmaster, einfach die Inhalte anderer Internetpräsenzen zu kopieren. Tun Sie dies auf keinen Fall! Sie werden damit große rechtliche Probleme bekommen, die mit empfindlichen finanziellen Folgen verbunden sind.

Textinhalte sind grundsätzlich das persönliche Eigentum des betreffenden Webmasters beziehungsweise Autors und dürfen - wie alles andere auch - nicht einfach gestohlen werden. Doch auch frei verfügbare Texte im Internet - z. B. von Wikipedia - sollten Sie nicht für Ihre Webseiten verwenden. Grund dafür ist, dass diese Inhalte schon auf vielen anderen Internetseiten verfügbar sind und somit von den Suchmaschinen als Duplicate Content (doppelter Textinhalt) angesehen werden.

In der Regel werden Seiten mit solchen Inhalten entweder gar nicht oder nur ganz schlecht in den Suchergebnissen gelistet.


Bilder und Grafiken

Bilder und Grafiken sind für Suchmaschinen nicht lesbar

Eine Webseite mit ausschließlich Textinhalt macht auf den Besucher in der Regel keinen besonders guten Eindruck. Viel professioneller wirkt es, wenn die Texte mit dazu passenden Bildern und Grafiken aufgepeppt wurden. Hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung machen solche Bilder allerdings weniger Sinn, da die Suchmaschinen den Inhalt nicht lesen können.

Wenn Sie also eine Webseite erstellen würden, die ausschließlich Bilder beziehungsweise Grafiken enthält, so würde für die Suchmaschine der Eindruck entstehen, dass es sich dabei um eine völlig leere Webseite handelt. Wie Sie dennoch auch mit Ihren Bildern und Grafiken etwas für die Suchmaschinenoptimierung tun können, das erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Vergeben Sie aussagekräftige Dateinamen für Bilder und Grafiken

Einen ersten, wichtigen Schritt in Richtung Suchmaschinenoptimierung bei Bildern machen wir, indem wir jedem Bild einen aussagekräftigen Dateinamen geben. Einige Webmaster machen das noch nicht und nennen ihre Bilder beispielsweise „001.jpg“ oder „bild111.jpg“. Wie soll die Suchmaschine bei solchen Bezeichnungen erkennen, um was es auf dem betreffenden Bild geht?

Richtig: Sie kann es nicht. Aus diesem Grund sollten Sie jedem Bild beziehungsweise jeder Grafik einen Dateinamen geben, der eindeutig ausdrückt, worum es dabei geht. Möchten Sie zum Beispiel auf Ihrer Seite ein Bild veröffentlichen, das den Tower in London zeigt, dann geben Sie diesem Bild beispielsweise den Namen „tower_london.jpg“. So sollten Sie es grundsätzlich mit allen Bildern auf Ihren Webseiten halten.

Verwenden Sie das <alt> Tag für ihre Bilder

Die Darstellungssprache HTML für Internetseiten bietet die Möglichkeit, ein Bild auf einer Webseite mit einem Alternativtext zu versehen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen könnte es sein, dass das entsprechende Bild auf der Webseite durch einen Serverfehler oder ähnliches gerade nicht angezeigt werden kann. Fährt der Besucher nun mit seiner Maus über das Bild, so zeigt ein kleiner Text an, um welchen Bildinhalt es sich dabei handelt. Andererseits verwenden Blinde und sehbehinderte Personen in der Regel besondere Softwareprogramme, die ihnen den Textinhalt von Internetseiten vorlesen. Sind die Bilder auf diesen Webseiten ebenfalls mit einem Alternativtext versehen, so kann ein solches Softwareprogramm der behinderten Person mitteilen, worum es bei dem betreffenden Bild geht.

Verwenden Sie also unbedingt das <alt> Tag für Ihre Bilder und Grafiken. Der entsprechende HTML-Befehl sieht dann in etwa wie folgt aus:

<img src=“tower_london.jpg alt=“Tower London“>

Achten Sie darauf, als Alternativtext lediglich wenige Worte oder einen Satz zu verwenden, keine Ansammlung von Keywords.

Bilder und Grafiken als Überschriften

Im Sinne einer professionellen und nachhaltigen Suchmaschinenoptimierung sollten Bilder und Grafiken nach Möglichkeit nicht als Überschrift verwendet werden. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Suchmaschinen können Bilder und Grafiken in ihrem Inhalt nicht erfassen. Falls es bei Ihrer Webseite allerdings keine andere Möglichkeit gibt, als eine Grafik beziehungsweise ein Bild als Überschrift zu verwenden, sollten Sie auch diese mit einem entsprechenden Alternativtext versehen. Das Ganze sieht dann folgendermaßen aus:

<h1><img src=“dateiname.jpg“ alt=“Überschrift“></h1>

Vorsicht bei Bildern und Grafiken aus unsicheren Quellen

Am sichersten ist es immer noch, wenn Sie die Bilder und Grafiken für Ihre Webseiten selbst anfertigen. Allerdings ist dies nicht in allen Fällen problemlos unmöglich. Falls Sie demnach auf Bilder und Grafiken aus anderen Quellen zugreifen müssen, sollten Sie tunlichst darauf achten, dass diese Quellen Ihnen ausdrücklich gestatten, die entsprechenden Dateien zu nutzen. Auf eine mündliche Aussage sollten Sie sich dabei keinesfalls verlassen, im Zweifelsfall benötigen Sie einen schriftlichen Nachweis über die Erlaubnis zur Nutzung.

Vorsicht bei kostenlosen Bilddatenbanken im Internet: Hier ist oftmals gefordert, dass Sie den Autor des Bildes nennen und/oder einen Link zur entsprechenden Datenbank setzen. Vergessen Sie dies auf Ihren Internetseiten, kann eine teure Abmahnung die Folge sein. Lesen Sie sich also die Nutzungsbedingungen der Bilddatenbanken ganz genau durch.


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