ProjektierungTutorials

In sechs Schritten zur erfolgreichen Minisite

In meinem aktuellen Tutorial (öffentliche Projektierung) zeige ich euch, wie man ich eine Keyworddomain im „ordentlichen Stil“ projektiere. Hierbei lege ich sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit. Das Projekt soll einen Mehrwert bieten und es soll sich für andere Leute lohnen, auf meine Seite zu verlinken.
Da ich allerdings ebenfalls ein „Domainer“ bin, besitze ich eine große Anzahl an Keyworddomains. Sollte ich all diese Domains bloß parken? Nein! Gerade im com net org Bereich lohnt sich Parking überhaupt nicht. Typeins sind Mangelware, also muss eine andere Lösung her, um wenigstens die Registrierungskosten einzuspielen. Was liegt da näher als die Erstellung von Miniseiten?
In einem früheren Artikel machte ich bereits darauf aufmerksam, dass man in eine Minisite gar keinen allzugroßen Zeitaufwand stecken muss. Man muss nicht wild Backlinks besorgen. Man stellt sie online und hat Geduld. Besagte Domain aus dem früheren Artikel ist nun auf Platz 3 und macht einen Amazonumsatz von durschnittlich 50€ pro Tag (Leider gibt es nur 5-6% Provision). Natürlich hatte ich mit dieser Domain Glück. Es gibt Domains, die wollen einfach auf diese Art und Weise nicht ranken – lasst euch davon nicht runterziehen. Hier entscheidet die Anzahl der Miniseiten – Quantität – dennoch sollte man sauber arbeiten.

 

Projektierung einer Domain zu einer Miniseite

In diesem Artikel stelle ich euch eine Herangehensweise vor, mit der man mit einfachen Mitteln und ohne großen Aufwand eine Domain zum Leben erweckt. Vorab: Miniseiten lohnen sich meiner Meinung nach nur, wenn es sich um eine Keyworddomain handelt und wenn das exakte Suchvolumen grösser als sagen wir 1000 ist. Man kann nicht alle seine Domains projektieren, also sollte man sich die schönsten heraussuchen. Es eignen sich immer Produktdomains. Gerade dank Amazon und vor allem dank des Rufs von Amazon sind die Besucher sehr „bestell-gierig“. Man erreicht leicht eine gute Conversion.

 

1. Auswahl der Domain

In unserem Beispiel nehmen wir einfachheitshalber die Domain wlan-stick.org (Achtung: Die Domain ist nicht projektiert! Dieser Artikel behandelt nur die Theorie – derzeit läuft diese Domain wie viele meiner anderen Domains auf meinem selbst programmierten Content Parking). Die Domain hat gute Werte und es handelt sich um einen oft bestellten Online-Artikel. Nach „Wlan Stick“ suchen monatlich in Deutschland exakt 12.100 Personen. Der Wettbewerb ist hoch, der CPC liegt bei etwa 50 Cents. Viel kann man auf den ersten Blick zu WLAN Sticks nicht schreiben, das macht die Sache der Miniprojektierung doch einfacher :)

Besitzt ihr keine Keyworddomains, so rate ich euch dringend, in welche zu investieren. Domains im Stil von wlan-stick.org gibt es meist für sehr wenige Euros. Manche sind sogar noch frei registrierbar – das Finden solcher Domains ist allerdings sehr aufwändig. Haltet bei Sedo Ausschau, sucht nach Festpreisdomains, oder schaut ins Portfolio vom Matthias – hier findet ihr sicherlich eine preiswerte, projektierbare Domain.

 

2. Content planen und beschaffen

Wenn ich von einem Produkt oder einem Thema keine Ahnung habe, so erübrigt sich ein Brainstorming. Außerdem möchte ich ja nicht allzuviel Zeit in solch ein Miniprojekt investieren. Also bleiben mir drei Dinge, die ich tun kann:

1. Keyword Tool

Ich schmeisse das Keyword Tool von Adwords an und schaue, nach was für Begriffen gesucht wird:
google-keyword-tool-wlan-stick
Hier findet man schonmal Futter für seine Seite. Man findet häufig gesuchte Hersteller, kann sich verwandte Begriffe anzeigen lassen, usw.
Hier schreib ich mir schon einmal ein paar Begriffe in meine Excel Tabelle. Zum Beispiel lege ich die Unterseite „WLAN Stick Hersteller“ an. Eine Ebene darunter kommen dann die Marken (AVM, Hama, Digitus, …).
Teil 1 der Seite wäre somit fertig und ich komme zu Punkt zwei der Recherche.

2. Erfolgreiche verwandte Seiten ansehen

Natürlich gucke ich links und rechts, um noch mehr Ideen zu bekommen, was auf eine solche Seite drauf muss. Stupide Hersteller runterleiern und dafür dann nicht interessante Texte zu schreiben, kann auf Dauer nicht bestehen. Also brauche ich Mehrwert. Und da gucke ich erst einmal, was andere so bieten. Google „Wlan Stick“. Hier lasse ich die ganzen Shopseiten aus, und schaue lieber nach anderen Seiten. Die Seite wlanstick*com zum Beispiel ist eine ähnliche Miniseite, so wie ich sie haben möchte. An interessanten Themen finde ich „Vorteile eines Wlan Sticks“ sowie „Empfangstechnik“. Gute Punkte, die ich ebenfalls in meine Tabelle eintrage.
So lese ich mir einige interessante Seiten durch (das dauert maximal 10 Minuten), und finde heraus, dass ich außerdem noch die Empfangsstärken und Übertragungsarten anreissen sollte. Weiterhin sollte ich darauf eingehen, wie man so einen Stick installiert (in Verbindung mit einem Router zum Beispiel). Hier könnte man ebenfalls auf die einzelnen Betriebssysteme eingehen.

So, das reicht, genug gelesen. Kommen wir zu Schritt 3.

Tools anschmeissen!

Es gibt eine Menge Tools, die einem helfen, passende Keywords zu finden, auf die man sonst so nie kommt. Eines davon ist SECockpit (Partnerlink). Dies ist ein Tool der Firma Swissmademarketing. Es hilft mir dabei, Keywords zu finden, die thematisch auf meine Seite passen würden. Darüberhinaus wird mir direkt angezeigt, wie viel Aufwand eine etwaige Optimierung kosten würde. So werden zum Beispiel die Top 3 Ergebnisse auf ihre Stärke untersucht. Dann wird mir gezeigt, ob es sich lohnt, dieses Keyword mit aufzunehmen, oder ob man es besser lassen sollte. Mit diesem Tool lassen sich richtig gut Nischen finden. Oftmals sogar noch mit passenden freien Keyworddomains. Das Tool kostet mittlerweile übrigens 97 USD pro Monat. Bei häufiger Nutzung hat man dies schnell wieder raus. Ich habe dank des Tools eine Keyworddomain gefunden und projektiert, die spielt mir mittlerweile das doppelte monatlich ein.
secockpit-wlan-stick
Ich starte also eine Suche mit „Wlan Stick“ und lasse mir Synonyme mit anzeigen. Schnell sehe ich, dass sich kein wirkliches Nischenkeyword finden lässt. Das macht mir aber nichts. In der Liste finde ich weitere Themen, die ich unbedingt mit aufgreifen sollte. So zum Beispiel „Wlan Stick Test“, „Wlan Stick Reichweite erhöhen“, „Wlan Stick wird nicht erkannt“ und „Wlan Stick für Fernseher“ (Samsung TV). SECockpit schätzt die Anzahl der Besucher, die, gute Metadescription vorausgesetzt, man auf den Top 3 Positionen erwarten könnte. Das sind alles nur Peanuts, aber auch das bringt Besucher und kann Geld bringen.
SECockpit by SwissMadeMarketing

Weiter gehts

Mit meiner Excelliste spiele ich nun ein wenig herum. Die letzten gefundenen Texte packe ich unter „WLAN Stick Ratgeber“. Das wird eine Kategorie in WordPress, dort kommen diese Texte als Artikel rein. Produkte, Hersteller und Co. werde ich später als Seiten einstellen.
Nun mache ich mir noch die Arbeit, und denke mir passende Synonyme oder Erweiterungen für jedes Keyword aus. So könnte man zum Beispiel bei dem Text über die Firma AVM auch das Wort „Fritz“ mit einbringen. Bei „Wlan Stick Reichweite erhöhen“ kann man mit reinnehmen: „Wlan Stick tunen“, „WLAN Reichweite“, „Wlan verbessern“, „WLAN Stick zu schwach“, und ähnliches. So kann man viel Longtail Traffic abgreifen. Wer hier keine Ideen hat: Keywordtool anschmeissen!

Für die Startseite nutze ich übrigens meist eine kurze Einleitung zur Seite und reiße in mehreren Abschnitten an, was der User auf dieser Seite finden wird. Entweder nutze ich hier Abschnitte, oder ich nehme Spalten, also so in etwa:
gliederung-startseite

Jetzt habe ich meine Excel Tabelle fertig und die Texte können in Auftrag gegeben werden.

Hier wähle ich, wenn ich a) gerade keine freien bekannen Texter / Textinen habe oder b) ich denke, dass sie keine Ahnung vom Thema haben, Textbroker. Hier mache ich überwiegend gute Erfahrungen. Ich habe selten Texte zurückgeben müssen. Es kommt natürlich stark darauf an, wie man seine Beschreibung wählt!
In meinem Falle wähle ich die Auftragsbeschreibung in etwa wie folgt:

[warning_box title=“Textbroker Auftragsbeschreibung“ ]Fachlich fundierte und nicht langweilige Texte zum Thema Wlan Stick benötigt.

Wenn du Ahnung vom Thema Wlan Sticks hast, keine reinen SEO Texte ablieferst, sondern immer im Hinterkopf behältst, dass der User diesen Text lesen, verstehen und gut finden soll, also Mehrwert für den User bieten kannst, bist du richtig!
Für ein neues Infoportal zum Thema Wlan Sticks benötige ich deine guten Texte! Jeder Text darf gerne bis zu 750 Wörtern lang sein, sollte aber mindestens 300 Wörter beinhalten. Auf Füllwörter stehe ich nicht. Genausowenig auf Keyword Stuffing. Schreibe also natürlich und achte nicht primär auf die Wortzahl. Sei kreativ und schreibe vor allem deine eigenen Texte!

Hier die Themen, die behandelt werden sollen:
1. Startseite (kurze Einleitung, 1-2 Absätze lang, was ist so ein Teil überhaupt und was macht es…Dann bitte die wichtigsten Themen (siehe Folgethemen) anreißen, je Thema ein kleiner Absatz.
2. WLAN Stick Hersteller (jeden Hersteller kurz anreißen, später wird auf die jeweilige Detailseite verlinkt)
2.a. AVM
.
.
.

[/warning_box]

So in etwa könnte eine gute Textbroker Beschreibung ausschauen. Habt ihr weitere Ideen, die unbedingt in die Beschreibung mit rein müssen, würde ich mich über Kommentare freuen.

Kosten Texte:

Bei einer Minisite nehme ich auch oftmals nur Stufe drei. Es ist halt wichtig, dass die Texte von jemandem kommen, der Ahnung von der Materie hat. Passt dann mal grammatikalisch nicht alles, so helfe ich gerne manuell nach. Lesen sollte man die eigenen Texte nämlich (ich kenne viele, die das nicht tun!).
Bei Stufe drei, ca. 10 Texte a 500 Wörter, die man schon für eine Minisite einplanen sollte, macht das ca. 75 EUR. Das Geld sollte man später locker wieder herausbekommen.

 

3. Seite aufsetzen

Sind die Texte nun fertig, oder wartet man auf die Fertigstellung dieser, so kann man sich mit dem Layout der Seite beschäftigen. Klar gibt man für kleine Minisites kein großes Geld aus. Oftmals hat man auch schon einen Stamm an fertigen WordPress Templates, die sich flexibel dem jeweiligen Thema der Seite anpassen lassen.
Ich wähle meine Themes oft von Themeforest. Die Teile sind meist super, sauber programmiert, laden schnell und kosten kaum Geld. Meist sind die Templates bereits für Mobile Browser oder fürs Tablet optimiert. Darauf sollte man achten, möchte man diese Seite längere Zeit laufen lassen. Der Mobile- und Tabletmarkt wächst rasant.
Ich entscheide mich für meine Wlan Seite nun für das Theme Sahifa. Das ist schlicht, schön und lässt sich wunderbar anpassen. Kostenpunkt: 45 USD, also rund 34 EUR.
Soweit ich weiß, kannst du das Theme nun auch für weitere Minisites nutzen.

[information_box title=“Tipp“ ]Lege dir eine Sammlung von kostenlosen und Premiumthemes an. So sparst du hinterher viel Zeit beim Suchen des passenden Themes für deine Seite.[/information_box]

WordPress installieren

Hat man nun alles zusammen, wird WordPress installiert. Bewährt hat sich bei mir folgende Konfiguration:

[information_box title=“Wordpress Installation und nützliche Plugins“ ]

  • Startseite: Statische Seite (natürlich…)
  • Permalinks: /%category%/%postname%.html (ich stehe auf .html am Ende, aber das ist Geschmackssache)
  • SEO Plugin von Yoast installieren
  • wp-cleanumlauts2 installieren – schon wandelt WordPress das ä in der URL automatisch in ae um (sonst lediglich in a)
  • html on pages installieren (ja ich stehe drauf :))
  • GD Star Rating installieren (voten kannst du und deine Besucher, GD baut dir automatisch Google Snippets ein. Die Sterne tauchen also in den Serps auf). -> Alternativ gibt es auch Plugins, mit denen du Reviews in die Serps bringen kannst. Das wäre bei einer Produkt Minisite natürlich auch sehr gut.
  • Möchtest du für deine Minisite zum Beispiel ein kleines Lexikon erstellen, so lohnt sich das Plugin AZIndex. Dieses Plugin erstellt aus Artikeln einer bestimmten Kategorie eine Art Sitemap. Sehr gut für ein Lexikon. Ich nutze das hier auch.

[/information_box]

Anschließend installiere ich mein Theme, lade eventuell noch Logo und Favicon hoch, und bin mit diesem Schritt fertig.

[information_box title=“Fotos oder nicht?“ ]

Je nach Thema der Seite mache ich mir nicht die Mühe und kaufe Fotos. Bei diesem Thema zum Beispiel würde ich keine Fotos, außer vielleicht für den Header, kaufen. Denn ich möchte später auf meine Amazon-Werbemittel aufmerksam machen. Da sind Fotos der Produkte bei, und die fallen dann ins Auge.
Plane ich dennoch, Fotos auf meiner Seite zu nutzen, so kaufe ich die meist bei Fotolia.

[/information_box]

4. Onpage Optimierung

Nun sind die Texte fertig und ich beginne, diese einzustellen. Übrigens: Oft installiere ich WordPress direkt unter dieser Domain und stelle in den Privacy Einstellungen ein, dass Google die Seite noch nicht indexieren soll. Ich arbeite also live an der Seite. Das bekommt eh kaum jemand mit, da eine .org Domain fast nie über Typeins verfügt. Ich finde das komfortabler, so sehe ich direkt, wie sich alles mit meiner Serverkonfiguration verträgt.

Habe ich die Texte eingestellt, so erstelle ich ein neues WordPress Menü. Habe ich mehrere Hauptthemen, so erstelle ich mehrere Menüs. Nutzt man mehrere Menüs in der Sidebar, so ist dies meiner Meinung nach viel übersichtlicher. Ich nutze bei der Menüerstellung den Title Tag! Ich finde, das bringt etwas, zumindest habe ich immer ein gutes Gefühl dabei.

Die Seite ist nun fast fertig, schaut schon richtig gut aus. Nach einem Miniprojekt halt… Ein ganz wichtiger Punkt fehlt allerdings noch:

Interne Verlinkung

Jedes mal, wenn ich die Chance habe, sinnvoll auf eine andere Unterseite zu verlinken, so mache ich dies. Da ist es mir egal, wie der Linktext lautet, Hauptsache, der „Saft“ fließt gut durch die gesamte Seite. Daher auch meine Idee mit der Benennung der wichtigsten Punkte von der Hauptseite. So kann man aus dem Content heraus gute und starke Links setzen.
Bei Miniprojekten in Nischenbereichen bringt die interne Verlinkung ungemein viel. Man wird viel weniger Backlinks benötigen.

 

5. Linkaufbau

Wie schon in früheren Artikeln erwähnt, benötigen Minisites, je nach Nische, nicht viele Backlinks. Man sollte mehr Energie in den Content (oder in die Planung des Contents) sowie in die Onpage Optimierung stecken. Nichtsdestotrotz braucht man den Ein oder Anderen Link.
Habe ich ein eigenes Netzwerk aus Miniseiten oder grösseren Projekten, oder haben Onliner-Freunde von mir eine passende Seite, so setze ich einen Link auf meine Hauptseite. Ich achte auf natürliche Linktexte. Ich muss nicht unbedingt „Wlan Stick“ als Linktext nehmen. Der komplette Domainname ist möglich, ebenso wie „Infoseite rund um Wlan Sticks“, o.ä.
Ich melde nun meine Seite bei newdy.org an. Nach hinten geht dieser Link bestimmt nicht los.
Habe ich einen oder mehrere Social Bookmark Accounts, packe ich meine neue Seite dort rein. Am besten nutze ich mister-wong.com – das ist wenigstens ein Bookmark Anbieter mit Daseinsberechtigung (oder so ähnlich).
Ich bitte andere Onliner Kollegen höflichst um einen Tweet, Share oder ähnlichem. Ich besorge mir ein paar +1 von Freunden. Umso schneller steigt meine Seite in den Google Index ein.

 

6. Tee trinken

Jetzt heißt es abwarten. Alle Schritte wurden halbwegs sorgfältig erledigt. Klar – es bleibt eine Minisite, da muss nicht alles perfekt sein. Aber das Fundament ist solide, und man sollte keine Bedenken haben, dass Google die Seite nicht mag – auch wenn nur wenig Content, einen Mehrwert sehe ich dennoch, da die Themen gut ausgearbeitet wurden und die Texte fachlich fundiert geschrieben wurden.

Möchtest du auch so eine Minisite bauen, habe unbedingt Geduld! Es kann Wochen dauern, bis deine Seite endlich in den Top 50 unter dem Hauptkey rankt. Es kann weitere Wochen dauern, bis sie weiter steigt. Manchmal geht es aber auch ganz schnell. Daher baue mehrere Seiten hintereinander – die Chance auf einen guten Treffer erhöht sich.

Counter einbauen?

Bei Minisites nutze ich keine Analytics. Das nutze ich nur bei Seiten, von denen ich mir verspreche, dass die mal größer werden. Für kleine Seiten nutze ich 4stats.de. Das ist ein schicker Counteranbieter, bei dem ich alle Seiten in einen Account packen kann. Mittlerweile ist er kostenpflichtig, aber ich bezahle für so etwas gerne. Außerdem gibt es eine iPhone App.

 

Fazit

Natürlich habe ich einiges an Zeit in die Minisite gesteckt, die rechne ich aber nicht mit ein. Mir geht es um reine „Materialkosten“ – denn, wenn die Seite später einmal Geld einspielt, investiere ich da ja auch keine Zeit mehr rein.
Also habe ich neben dem Theme (34 EUR) noch die Texte (75 EUR) ausgegeben. Die Domain war ein Free Reg, also rund 10 EUR. Webspace habe ich genügend zur Verfügung. Aber ich rechne einfach mal die üblichen 1 € / Monat, also 12 EUR ein.

Somit kostete mich die Minisite ganze 131 EUR!

Ich habe letztens wieder eine Minisite aufgesetzt, die auch nach dem Weihnachtsgeschäft noch 4 EUR pro Tag einnimmt. So sind oftmals die Kosten nach nur wenigen Monaten wieder eingespielt.
Manche Seiten bzw. Domains sind „undankbar“. Es kann vorkommen, dass sie einfach nicht ranken wollen. Aber mal ehrlich: So eine Seite, mit dem Content, bekommt man doch sicherlich jederzeit für 131€ wieder verkauft, oder?

 

The End

Ich hoffe, ihr seid beim Lesen nicht eingeschlafen und es war halbwegs informativ für euch. Gerne würde ich wissen, was ihr prinzipiell bei der Projektierung einer Minisite anders macht. Über eure Kommentare (auch Likes, Shares, +1 usw.) würde ich mich sehr freuen. Danke!

Euer Jens.

Teile diesen Artikel!Share on Google+Tweet about this on TwitterShare on FacebookPin on Pinterest

54 Kommentare

  1. 4. Januar 2013 at 09:05 — Antworten

    Hey Jens,

    eine wirklich hervorragende Anleitung für das Projektieren von Minisites. Erkenne meine Vorgehensweise in den Worten wieder. :) Trotzdem waren ein paar neue Tipps für mich dabei. Danke!

    Ich hatte das aber so verstanden, dass du die Seite auch wirklich so umsetzt. Wenn ich aber auf wlan-stick.org schaue, erkenne ich davon nichts. Warum?

    vg Thomas

    • 4. Januar 2013 at 09:11 — Antworten

      In diesem Artikel geht es nur um Theorie. Die Wlan-Stick.org habe ich ausgewählt, weil sie mir gehört und ich es so evtl. einmal später umsetzen kann.
      Eine „öffentliche“ Projektierung gibt es hier ja zur Zeit für die Akustikgitarre.de, auch wenn dies keine Minisite mehr wird.

      Gruß,
      Jens

      • 4. Januar 2013 at 09:33 — Antworten

        ah ok, ich dachte, wenn du dir schon die Mühe der Planung machst und sogar schon Textpreise nennst, dass du es durchgezogen hast. Die öffentliche Projektierung ist nicht an mir vorbeigegangen, keine Angst ^^

  2. 4. Januar 2013 at 09:19 — Antworten

    Interessanter Artikel und vor allem hilfreich 😉 Mich würd interessieren, ob du die Videos für deine Seite selbst gedreht hast? Hast du das Gefühl, die Videos bringen mehr Traffic, dank YouTube?

    • 4. Januar 2013 at 09:23 — Antworten

      Hi,
      was für Videos meinst du?

      • 4. Januar 2013 at 09:37 — Antworten

        Hi Jens,

        du hast doch auf der http://wlan-stick.org/videos.html Videos integriert. Oder hab ich die falsche Seite erwischt?

        • 4. Januar 2013 at 09:53 — Antworten

          Oh sorry – Die Wlan Stick wurde hier nur in der Theorie projektiert. In Wirklichkeit läuft sie auf meinem eigenen Content Parking Programm. So sehen alle Seiten aus, für die ich momentan keine Zeit habe (z.B. auch die http://briefkaesten.org/).
          Sorry für die Verwirrung.

  3. 4. Januar 2013 at 09:38 — Antworten

    Hey,

    hat man es nicht grad mit den Keyword Domains schwerer seit dem Penguin?

    Mir scheint das so, nicht bei allen, aber bei den meisten, oder?

    Ansonsten ein tolle Artikel…

    Beste Grüße

  4. […] projektieren und monetarisieren können, erläutert Jens Peterssen in seinen Beitrag auf projektieren.de . In sechs Schritten beschreibt er sein Vorgehen. Nach der richtigen Auswahl der Domain und damit […]

  5. 4. Januar 2013 at 10:03 — Antworten

    Sehr schöner Artikel. Gut beschrieben. Die meisten neuen Seiten ranken sowie so in den ersten 2 – 6 Wochen auf den ersten Plätzen bei google (Bonus) und fallen nach dieser Zeit wieder ab, so dass dann die Optimierungsmaßnahmen zum Tragen kommen.

    Peter

  6. 4. Januar 2013 at 11:16 — Antworten

    Was die Themes betrifft Zitat: „Soweit ich weiß, kannst du das Theme nun auch für weitere Minisites nutzen.“ muss ich dich leider enttäuschen: Themeforest schreibt dazu in den Lizenzen „Your use of the Work is limited to a single application.“ Oder interpretiere ich das falsch?

  7. 4. Januar 2013 at 12:37 — Antworten

    genialer artikel.

    bin begeistert, dass solches wissen kostenlos geteilt wird. danke.

  8. 4. Januar 2013 at 17:55 — Antworten

    Heyho, da hat sich das Warten schon wirklich gelohnt!
    Vielen Dank für den tollen Bericht und die ausführliche Beschreibung. Du tust also linkmäßig nur am Anfang etwas und gibst einen gewissen Anschub, danach packst du das Linkbuilding nicht mehr an und gibst dich mit Platzierungen deines hauptkeys auf Seite 2-4 zufrieden?
    Man bekommt doch dort, erfahrungsgemäß, kaum Traffic also auch kaum Provision?

    • 4. Januar 2013 at 18:20 — Antworten

      Ich gebe mich nicht unbedingt mit Platz 3 zufrieden, aber bei Keyworddomains mit hohem Suchvolumen kommt da richtig was bei rum.
      Und wer weiß, wenn die Seite trotz geringen Umfang einen Mehrwert bietet, springt vielleicht der ein oder andere freiwillige Link dabei raus.
      Und wenn das Thema derart lukrativ ist, kann man später ausbauen und so Angriff auf Platz 1 nehmen.

  9. 4. Januar 2013 at 22:11 — Antworten

    Sehr interessante Geschichte mit diesen Miniseiten, scheint als wäre das eine Alternative zu einem echten Projekt, in das man ja jede Menge Arbeit stecken muss, damit es nach vorne kommt und dann auch immer schön vorne bleibt. Mit der Akustikgitarre kann man sicher ein schönes Ranking erzielen, solange man auch dranbleibt,daher viel Erfolg.

  10. 5. Januar 2013 at 10:58 — Antworten

    Hallo und herzlichen Dank für den Klasse Artikel.
    paar Fragen:
    – Bist du mit den Textbroker Texten immer zufrieden ?
    – gehört Facebook und Google+ für dich auch zu jeder Miniseite ?
    – Lässt du auf Miniseiten grundsätzlich interaktivität (sprich Kommentare zu ?)
    – Kannst du mal eine URL deiner fertigen Seiten nennen ?
    – Wieso wählst du in WordPress die URL Variante mit der Kategorie ? Insgesamt gute Erfahrungen gemacht ?
    Viel Erfolg mit deinen Miniseiten.

    • 5. Januar 2013 at 11:35 — Antworten

      Hi.
      1. Nicht immer. Aber wie im Text beschrieben: je besser das Briefing, umso größer die Chancen auf gute Texte.
      2. Nein auf Minisites nutze ich kaum Social Plugins. Und wenn ich für alles eine Seite anlegen müsste, würd ich im Chaos versinken.
      3. Kommentare habe ich meist abgeschaltet.
      4. Über erfolgreiche Minisites werde ich demnächst hier mehr schreiben. Dann werde ich ggf. auch Urls herausgeben.
      5. Mit gefällt diese Kombi bei Artikeln besser. So hat man immer noch die jeweilige Hauptkategorie in der URL.

      Gruß
      Jens

  11. 5. Januar 2013 at 15:13 — Antworten

    Hallo, danke für die tolle Anleitung, zwei Fragen hätte ich noch:
    Di schreibst, dass Du eine statische Startseite hast, gibt es einen Grund warum Du nicht die klassische Blogseite nimmst?
    Kannst Du mir verraten, mit welchem Plugin Du dir gelben und blauen „Boxen“ hinbekommst?

    Vielen Dank
    Jochen

    • 5. Januar 2013 at 23:04 — Antworten

      Für so kleine Minisites nutze ich WordPress lieber als CMS. Also die Startseite lieber mit festem Content.

      Das mit den Boxen ist kein Plugin, dass ist ein Shortcode, der in diesem Template eingebaut ist 😉

  12. 5. Januar 2013 at 15:32 — Antworten

    Na Holla,
    ein langer, doch äußerst gehaltvoller Beitrag!

    Frage1: Installierst Du WordPress ins Root oder in ein Unterverzeichnis?
    Frage2: Hand auf‘ Herz – wieviel Zeit benötigst Du von Idee bis zur laufenden Domain (Keyword-Recherche, Texter Briefing, Installation, Anpassung)?

    Ja – SECockpit ist empfehlenswertes Tool!

    Danke für diesen Einblick!
    andreas

    • 5. Januar 2013 at 23:05 — Antworten

      Hi,
      1. wieso sollte ich es in ein Unterverzeichnis installieren? Die Hauptseite soll doch direkt unter „domain.de“ gefunden werden…

      2. Das ist unterschiedlich. Manchmal dauert die Recherche länger, manchmal weniger lang. Es gibt Seiten, die waren in 2-3 Stunden „Nettozeit“ online.

      • 6. Januar 2013 at 02:34 — Antworten

        „1. wieso sollte ich es in ein Unterverzeichnis installieren? Die Hauptseite soll doch direkt unter “domain.de” gefunden werden…“
        Der Ordnung (?) doch vor allem der Sicherheit wegen.
        Einer weiteren WordPress-Installation stände so auch kein weiteres Problem im Weg.

        „Die Hauptseite soll doch direkt unter “domain.de” gefunden werden…“
        Wird sie doch…
        Wen es interessiert, bitte hier mal schaun bit.ly/TLJJv9

        andreas

        P.S. „Es gibt Seiten, die waren in 2-3 Stunden “Nettozeit” online.“
        Bei mir dauert so was eher 2-3 Monate… schäm

        • 6. Januar 2013 at 13:50 — Antworten

          Das wusste ich bisher gar nicht, dass die nicht im Root sein muss. Also meinst, via Symlink o.ä. umleiten? Naja, bislang bin ich von Angriffen verschont geblieben, da wird man faul 😉

  13. 6. Januar 2013 at 10:23 — Antworten

    Hi Jens, super Deine Beschreibung. Eigentlich hatte ich einige Domains schon zum Löschen in Auftrag gegeben, nach dem Lesen Deiner Beschreibung hab ich nun doch wieder Lust bekommen was damit zu machen :)

    Eine Frage: Was hälst Du von Linkwheels usw. die man bei Fiverr bekommt? Die sind doch eigentlich garnicht so schlecht um ein paar Backlinks zu bekommen für so eine Minisite? Nutzt Du sowas?

    Gruss und einen schönen Sonntag :)

    • 6. Januar 2013 at 13:52 — Antworten

      Hallo Mario,

      von Linkwheels halte ich gar nichts. Früher hatte ich ein schickes eigenes Netzwerk aus Expired Domains. Aber in Zeiten von Panda und Pinguin sollte man auf sowas nur sehr, sehr begrenzt zurückgreifen.
      Aber wie im Artikel beschrieben: Viele Links benötigt man gerade für kleine Nischenseiten doch gar nicht. Wenn du selbst stärkere Seiten besitzt, dann tausche lieber intelligent.

      Gruß und ebenfalls einen schönen Sonntag,
      Jens

  14. 6. Januar 2013 at 15:51 — Antworten

    Hi Jens,

    schicke pragmatisch-praktikable Anleitung für Minisite-Projektierer – sehr ähnlich mache ich es auch, nur noch mit dem Shortcut von WP-MU bei nem Hoster mit vielen Class-C …

    Nachdem in vielen SEO-Blogs der letzten Jahre eh nur noch wiedergekäuter Käse (oder fast gar nix wie in meinem ;-)) steht, ist es schön zu sehen, dass Du als Domainer das SEO-Feld nun mal aus praktischer Sicht aufrollst.

    Wobei ich immer noch großer Fan von schicken Expireds bin – die, welche die manuelle Expiredbereinigungswelle kurz vor’m ersten Pinguin überlebt haben, funktionieren besser den je 😉

    Grüße aus Berlinien & nen schönen Restsonntag!

    Frank

  15. 6. Januar 2013 at 18:44 — Antworten

    Hi Jens, super Beitrag und allgemein auch tolles Projekt – ich bin schon auf die nächsten Beiträge zum Gitarrenprojekt gespannt 😉

    Ich habe noch 2 Fragen:

    1. „Man erreicht leicht eine gute Conversion.“
    Was ist denn für dich eine gute Conversion Rate bei solchen Produktdomains? Also wie viele deiner Besucher bestellen auch was? Ich weiß, dass das von diversen Faktoren abhängt, aber du hast da sicheerlich einen Durchschnittswert o.Ä.?

    2.“Alternativ gibt es auch Plugins, mit denen du Reviews in die Serps bringen kannst. Das wäre bei einer Produkt Minisite natürlich auch sehr gut.“

    Kannst du da eins empfehlen?

    • 6. Januar 2013 at 20:55 — Antworten

      Hi Konrad,

      zu 1 )
      Derzeit liegt die Conversion bei Produktdomains etwa bei 1:25. Und das ist sicherlich noch um einiges optimierbar!

      zu 2)
      Genau kenne ich die nicht, da ich noch keins genutzt habe. Such bei den Plugins mal nach „Review Snippet“ o.ä. Nachdem du eins eingebaut hast, kannst du deine Snippets ja auch bei Google auf Korrektheit überprüfen.

      Gruß,
      Jens

      • 7. Januar 2013 at 05:45 — Antworten

        Cool, danke für die schnelle Antwort 😉

  16. […] Lesetipp des Tages: In 6 Schritten zur erfolgreichen Minisite  […]

  17. 10. Januar 2013 at 21:05 — Antworten

    Danke für die plugin Übersicht. Das GD Star Rating plugin habe ich gleich mal bei einem kleinen Projekt mit aufgesetzt.
    Auf den ersten Blick funktioniert alles, jetzt will ich mal den Effekt sowie den Zeitraum, bis dies bei G. mitangezeit wird beobachten

  18. Alexander
    12. Januar 2013 at 18:43 — Antworten

    Hallo Jens,
    vielen Dank für die Übersicht und die dahinter steckende Arbeit. Was mich noch Interessieren würde ist wie du das mit den Markennamen Handhabst. Ist es wirklich ok wenn du zu jeder Marke einfach was schreibst?
    Gruß
    Alex

    • 13. Januar 2013 at 05:48 — Antworten

      Hallo Alex.
      Natürlich ist das okay. Was glaubst du, wie es die ganzen Preisvergleiche handhaben? Zum Anderen werden die Artikel ja auch positiv sein.

      Das einzige, woraus man achten könnte ist, dass beispielsweise auf der Seite über Fender Gitarren keine Werbung über Gibson Gitarren auftaucht. Diese Probleme könnten durch adsense entstehen. Allerdings ist mir kein Gerichtsurteil bekannt, bei dem jemand aus diesem Grunde geklagt hat.

      Gruß
      Jens

      • Alexander
        13. Januar 2013 at 16:58 — Antworten

        Vielen Dank für deine schnelle Antwort.

        Danke für den Tipp mit Adsense werde drauf achten, dass auf den Seiten keine Werbung sein wird.

        Gruß
        Alex

  19. 23. Januar 2013 at 14:30 — Antworten

    Klasse Beitrag :) Fotos für die Projekte gibt es bei Fotolia für ein paar Cent – lohnt sich meistens. Durch Backlinkverkauf kann man mit der Zeit auch ein paar Euros im Monat einnehmen. In Summe hat man sein Geld schnell wieder drinnen…

  20. 2. April 2013 at 15:51 — Antworten

    Du schreibst „Natürlich habe ich einiges an Zeit in die Minisite gesteckt, die rechne ich aber nicht mit ein.“

    Und wieso eigentlich nicht? Eine korrekte Bilanzierung sieht anders aus. Zeit ist Geld. Auch wenn du für deine eigene Zeit nichts zahlen musst, hättest du ja stattdessen z. B. kellnern gehen können – also kostet es ja indirekt doch Geld.

    Diese Überlegung ist für mich absolut grundlegend, denn was ist denn „einiges an Zeit“? Um korrekt abschätzen zu können, ob sich ein Projekt lohnt oder nicht, müssen doch sämtliche Kosten mit einbezogen werden, ansonsten färbe ich mir das Projekt evtl. erheblich schöner, als es ist.

    • 2. April 2013 at 18:30 — Antworten

      1. Wenn man sein Hobby zum Beruf macht, dann nimmt man das nicht so genau
      und
      2. werden manche Projekte später für ein konstantes passives Einkommen sorgen, somit werden die Zeitkosten für die Realisierung einfach sehr gering.

      Ein Projekt lohnt sich für mich, wenn es später, ohne mein Zutun, 100€ im Monat Gewinn macht. Macht es das die nächsten drei Jahre, dann lohnt sich ein Projekt. Und dann investiere ich gerne ein wenig Zeit im Vorfeld hinein.

  21. 16. April 2013 at 08:14 — Antworten

    Super informativer Bericht von Dir! Bin durch Zufall durch das Abakus Forum auf diese Page gestoßen – da ich mich auch mehr mit dem Internetmarketing und Erstellung solcher Minisites beschäftige. Vor allem finde ich sehr witzig, dass du aus der direkten Nähe kommst :-) Eigentlich ist hier in unserer Umgebung so gut wie gar nix los mit Suchmaschinenoptimierung, etc. Sehr informativer Beitrag – vielen Dank dafür!

  22. 24. April 2013 at 17:38 — Antworten

    Hallo Jens,
    Toller Artikel. Vielen Dank dafür.
    Ich bin ja immer wieder überrascht wie wenig Links es benötigt, um mit solchen Seiten zu ranken. Ich muss da definitiv auch mal wieder etwas einsteigen und eine Minisite kreieren. Kann ja nicht so schwer sein :)

  23. 24. April 2013 at 17:47 — Antworten

    Übrigens. Du fragst wie wir bei Textbroker Aufträge aufgeben. Ich mache es jeweils so, dass ich erst den Inhalt vorgebe und dann noch folgendes anhänge:

    „Schreiben Sie einen objektiven Artikel. Nennen Sie keine Marken oder spezifischen Produkte (ausser dem Keyword).

    Sprechen Sie den Leser nicht direkt an und schreiben Sie nicht in der „Ich-Form“. Bitte unterteilen Sie den Text in sinnvolle Abschnitte. Texte ohne Absätze werden nicht akzeptiert.“

    Weil sonst bekommt man manchmal Texte, welche sich auf irgendwelche Produkte beziehen, welche man gar nicht möchte.

  24. 12. Juni 2013 at 13:44 — Antworten

    Hallo, danke für den Informativen Beitrag!Du hast hiermit einen weiteren Leser gewonnen 😉 Werde mich in der Zukunft auch mal mit Miniseiten beschäftigen…

  25. 13. Juni 2013 at 11:27 — Antworten

    Ein super informativer Beitrag!

    Allerdings fehlt meiner Meinung nach noch ein wichtiger Punkt: die Monetarisierung.

    Wie machst du das bei deinen Miniseiten? Adsense oder Affiliate? Und wie monetarisiert man Seiten, für die es kein PP gibt und die auch mit Adsense kaum was bringen?

    Außerdem: Wann fängst du an, die Seite zu monetarisieren? Gleich zu Anfang oder erst dann, wann schon ein gutes Ranking erreicht ist?

    Eine Antwort wäre toll.

    Grüße
    Markus

    • 13. Juni 2013 at 11:54 — Antworten

      Hallo Markus
      Meistens projektiere ich nur Seiten, für die es ein geeignetes Affiliate Programm gibt. Meistens setze ich Amazon Partnernet ein. Adsense nutze ich kaum noch.

      Die Produkte werden in der Regel direkt beim Start beworben.

      • 13. Juni 2013 at 12:39 — Antworten

        Danke für die schnelle Antwort.

        Man hört ja immer wieder, dass die Monetarisierung erst begonnen werden soll, wenn schon ein gewisses Ranking erreicht ist. Scheint aber doch nicht so zu sein.

        Beim Amazon-PP finde ich nur schade, dass die Höchstbeträge gedeckelt sind. Wenn ich z. B. ne Waschmaschinenseite habe und verkaufe ein teures Gerät, kriege ich gerade mal 10.- EUR.

        Grüße
        Markus

        • 13. Juni 2013 at 13:08 — Antworten

          Ja da hast du vollkommen recht. Aber auch dafür gibt es gute Shops. Zb. Otto mit seinen 8% prov.

  26. 2. Juli 2013 at 23:34 — Antworten

    Hallo Jens,

    ein paar Fragen zum obigen WLAN-Beispielprojekt:

    1) Es werden also rund um das Thema „WLAN-Stick“ (vornehmlich Probleme damit) 10 Texte erstellt, also nicht bestimmte WLAN-Sticks beworben?

    2) Wie erfolgt die Bewerbung? Auf jeder Seite irgendein Banner zu einem WLAN-Stick oder zur Rubrik allgemein?

    3) Wieso generiert das Umsatz, wenn auf der Seite a) nur lösungssuchende Leute landen und denen b) durch die Artikel geholfen wird?

    Danke,
    Bernd

    • 3. Juli 2013 at 04:30 — Antworten

      Hallo Bernd,
      WLAN Sticks werden trotzdem beworben. Schon auf der Startseite kann man ja eine kleine Liste mit den besten Sticks machen. Diese 10 Texte kommen in den „Ratgeber“, um auch ein wenig Longtail Traffic abzugreifen.

  27. Sonja
    11. Oktober 2013 at 18:03 — Antworten

    Hallo Jens,
    danke für die Zusammenfassung! Da ich auch gerade eine Miniseite in Planung habe, eine wirklich nützliche Schritt-für-Schritt-Anleitung. Mein Problem: Ich habe meine Nische gefunden – aus meiner Sicht passt alles, vom Thema, vom Suchvolumen, von den Click-Preisen. Habe mir schon die Struktur überlegt und einiges an Inhalt. Leider stelle ich jetzt fest, dass jemand anderer diese Idee schon vor mir hatte :-(. Die Seite ist irgendwo auf Platz 30 zum gewählten Key, existiert aber schon 3 Jahre. Soll ich daraus schlussfolgernd, dass das Thema nicht funktioniert? Besser eine andere Nische suchen oder versuchen, es besser zu machen? Wie viele Miniseiten verträgt Google? Danke für deine Einschätzung!
    LG, sonja

    • 12. Oktober 2013 at 04:25 — Antworten

      Hallo Sonja,
      ohne zu wissen, wie gut die anderen Seiten so sind, und wie die generelle Konkurrenz in der Nische aussieht, kann man natürlich immer sehr schlecht etwas sagen. Vielleicht hat derjenige, der auf 30 steht, es ja auch mit dem Linkaufbau übertrieben und hat eine Penalty auf seiner Seite. Da gibts viele Möglichkeiten.
      Wenn du dir sicher bist mit deiner Nische, dann versuche es doch einfach.

      Gruß und viel Erfolg,
      Jens

      • Sonja
        12. Oktober 2013 at 09:23 — Antworten

        Danke, Jens. Du hast recht, vielleicht sollte ich es einfach versuchen und gar nicht lange rum überlegen. Wenn es nicht klappt, auch eine Erfahrung mehr.
        LG sonja

  28. Hans
    30. Oktober 2013 at 11:13 — Antworten

    Hallo Jens!
    Toller Artikel, den ich gelesen und befolgt habe. Wie schafft man es allerdings mehr Besucherzahlen und mehr Sales auf seine Domain zu bekommen? Meine Domains sind alle Keyword-Domains und Content wie Metazeug Keyword-optimiert. Ich nenne mal zwei: http://www.radiergummis.net und http://www.tabletangebote.com Du schreibst dass man dann nur noch warten muss im Prinzip aber wie geduldig muss man denn sein oder kann man das beschleunigen?

    • 12. November 2013 at 08:31 — Antworten

      Hi,
      die erste deiner Seiten hat meiner Meinung nach etwas zu dünnen Content. Die zweite noch weniger Content. Durch Google News Einblendungen wirst du sicherlich nicht gut ranken.
      Ich warte im Schnitt immer ca. 3 Monate. Wenn danach die Rankings nicht zufriedenstellend sind, sollte man nachbessern. Ob in Form von Content oder Links, bleibt jedem selbst überlassen.

      Beschleunigen geht immer (Links, Links, Links), aber hierdurch steigt auch die Gefahr, dass Google deine Seite bzw. dessen Wachstum als unnatürlich bewertet.

  29. 21. August 2014 at 09:47 — Antworten

    Hallo Jens,

    ich bin gerade auf deinen Artikel gestoßen, nachdem ich mich seit einiger Zeit auch mit dem Aufbau eigener Seiten auseinandersetze. Deine Anleitung ist sehr hilfreich, vielen Dank, dass du dein Wissen hier mit uns teilst!

    Wenn du mal Content brauchst für deine Webseiten, kannst du gerne auf mich zukommen. Ich bin hauptberuflich Texterin und konzentriere mich besonders auf gut recherchierte SEO-Texte, die Lesern einen guten Mehrwert bieten :-)

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg!

    Clarissa

Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


Jens

Jens

Webworker - SEO, Domain Expert, Onlinemarketer. Da ich seit 1996 in viele Bereiche des Onlinemarketings reingeschnuppert habe, kenn ich mich mit vielen Dingen, die das Internet bietet aus. Angefangen von Suchmaschinenoptimierung, über Programmierung umfangreicher Scripte und Tools (PHP, Java, ...), bis hin zu kompletten Onlinestrategien. Interessieren dich meine Beiträge, folge mir auf Twitter, Facebook oder Google+.

Voriger Artikel

Öffentliche Projektierung Teil 2: Keyworddomain steht fest

Nächster Artikel

Google AdSense